3 Erstellen einer Linearisierungstabelle
Die Linearisierungstabelle enthält keine Farbkorrektur, aber
die darin enthaltenen Daten reichen aus, um gleichmäßige
Übergänge zu erzeugen und das Verlaufen der Tinten zu
verhindern.
Die Linearisierung ist ein Verfahren, durch das die
Ausgabewerte so korrigiert werden, dass sie den
Eingabewerten entsprechen. Eine Datei kann beispielsweise
eine Farbe enthalten, die zu 10 % aus Zyan besteht, beim
Druck wirkt die Farbe jedoch dunkler als erwartet, was eher
einem Zyangehalt von 25 % entsprechen würde. Durch
Linearisierung können die korrekten Ausgabewerte bestimmt
werden, sodass der Zyangehalt von 10 % auf dem Ausdruck
eher dem ursprünglichen Zyangehalt von 10 % in der Datei
entspricht.
Zum Erstellen einer Linearisierungstabelle sind die folgenden
Hauptschritte erforderlich:
1. Profil-Einstellung – Hiermit werden die allgemeinen
Eigenschaften des ICC-Profils festgelegt.
2. Tinten-Limit – Hiermit wird das Tinten-Limit für jede
Tintenfarbe festgelegt.
3. Ink Split – Hiermit wird die Tintentrennung für helle und
dunkle Tinten festgelegt.
4. Linearisierung – Hiermit wird festgelegt, welches
Ausgabeniveau die einzelnen Farben benötigen, damit lineare
Tintendeckung bei Niveaus zwischen 0 und 100 % erzielt wird.
5. Mehrfachtinten-Limit – Hiermit wird festgelegt, wo das Limit
bei Kombinationen mehrerer Tinten liegt.
6. Grauabgleich – Hiermit werden die Ausgabeebenen aller
erforderlichen Farben bestimmt, damit bei Farb- und
Graustufenbildern ein neutrales Grau entsteht
© 2007 SA International
Color Profiler 6.0 Benutzerhandbuch
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